Aktuell
Am 9. Juli 2003 war offizieller Baubeginn für den Leipziger Citytunnel. Am neuen Bildermuseum entstand damals der erste Prüfschacht. Im Startschacht am Bayerischen Bahnhof begann im Januar 2007 das Bohren der ersten Röhre. Seit dem ist viel passiert. Die wichtigsten Ereignisse sind hier noch einmal in Bildern zusammengefasst.
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Seit sich der Fertigstellungstermin des Großprojekts Citytunnel um ein Jahr auf Dezember 2012 verschoben hat, hagelt es Kritik. Die Baufirmen hätten wissen müssen, was sie im Untergrund erwartet, meinen viele Leipziger. Die Gescholtenen wehren sich: Was sie unter dem Hauptbahnhof vorfanden, habe ihre schlimmsten Befürchtungen übertroffen, sagen sie.
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Der Riesenbohrer Leonie schafft am 31. Oktober 2008 an seiner letzten Station am Leipziger Hauptbahnhof den Durchbruch. Die Bohrungen die beiden Röhren für den Leipziger City-Tunnel sind damit abgeschlossen. Nun werden die im Rohbau fertigen Röhren ausgebaut. Der Tunnel soll 2012 in Betrieb gehen.
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Der Tunnel-Riesenbohrer Leonie hat sein Etappenziel in der Leipziger Innenstadt zwei Wochen früher als geplant erreicht. Am Nachmittag habe die Maschine die zweite Tunnelröhre an der künftigen Haltestelle am Marktplatz erschlossen, sagte Stadtsprecher Christoph Sorger am Samstag. Der zur Mittagszeit geplante Durchstoß sei jedoch erst um 17.10 Uhr gelungen.
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Am Hauptbahnhof ist eines der kompliziertesten Teilprojekte des City-Tunnels angelaufen: Von zwei Seiten treiben dort Bautrupps Stollen unter die Westhälfte des Hauptbahnhofes. Sie wollen so die Teilgruben miteinander verbinden, die sich unter dem Innenstadtring und in der Bahnsteighalle befinden. Bis zum Jahresende soll die Aktion geschafft sein.
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Für 110 Euro haben die Ingenieure des Leipziger City-Tunnels am 25. Juli auf dem Marktplatz einen Bohrmeißel versteigert. Das 140 Kilogramm schwere Bauteil stammt aus dem Vortriebsschild des Riesenbohrers "Leonie". Gegen 11 Uhr wurde er vom Wilhelm-Leuschner-Platz zum Markt transportiert - ohne Hilfsmittel. Ab 12 Uhr konnten die Gebote für das Bauteil abgegeben werden.
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Rund 20.000 Besucher haben Anfang Mai 2008 den City-Tunnel in Leipzig erkundet. Am 3. Mai nutzen nach Veranstalterangaben bis 20 Uhr noch einmal etwa 13.000 Menschen die Chance, die reichlich 400 Meter zwischen Hauptbahnhof und Markt abzulaufen. Bereits am 2. Mai hatten gut 7.000 Neugierige die Baustelle besichtigt.
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Die Bauherren des City-Tunnels haben den Leipzigern am ersten Maiwochenende 2008 die Möglichkeit gegeben, einen Blick in die erste Tunnelröhre zwischen Hauptbahnhof und Markt zu werfen. Bevor die Baustelle für das Publikum freigegeben wurde, durfte unsere Fotografin Regina Katzer unter dem Marktplatz ein paar Impressionen einfangen.
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Der Umzug des City-Tunnel-Bohrers vom Hauptbahnhof zurück zum Bayrischen Bahnhof im April ging schnell voran. Während in den Nächten Teile des Bohrkopfes mit einem Tieflader auf der Straße transportiert wurden, zog ein Panzerschlepper den so genannten Nachläufer durch die Röhre. Dafür wurde ein Transportunternehmen aus Großenhain beauftragt.
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In der Nacht zum 29. März 2008 wurde das Schneiderad des City-Tunnel-Bohrers Leonie vom Hauptbahnhof überirdisch per Tieflader zum Bayrischen Bahnhof transportiert. Zuvor musste der Bohrer untertage noch zerlegt werden. An sechs weiteren Tagen wurden die weiteren Einzelteile Leonies zum Bayrischen Bahnhof gebracht.
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In der Nacht zum 10. März 2008 hat Riesenbohrer Leonie eine weitere wichtige Etappe für den Bau des City-Tunnels geschafft. Um 0.12 Uhr durchstieß Leonie die Wand zur künftigen Tunnel-Station Hauptbahnhof. Damit ist die erste der beiden Tunnel-Röhren von Bayrischen Bahnhof zum Hauptbahnhof im Rohbau fertig.
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Beim Bau des Leipziger City-Tunnels ist in der Nacht zum 10. Dezember eine kritische Etappe zu Ende gegangen. Der 65 Meter lange Bohrer Leonie hat die zweite Etappe unter der Leipziger Innenstadt gemeistert. Genau 3.40 Uhr war es dann soweit: Riesenbohrer Leonie durchstieß die Wand zur künftigen Tunnel-Station Leipziger Markt.
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Am 5. Dezember 2007 hat Tunnelpatin Angelika Meeth-Milbradt die Leipziger City-Tunnel-Baustelle besucht. Die Bauarbeiten ruhten, da die Mineure und Bergleute ihre Schutzpatronin, die Heilige Barbara, feierten. Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Baugrube übergab Meeth-Milbradt einen Kirschzweig an die Tunnelbauer.
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Das Leipziger Millionenprojekt City-Tunnel hat am 12. Juli 2007 eine wichtige Zwischenetappe geschafft. Der riesige Bohrer Leonie kam nach 630 Metern an der späteren Station Leuschnerplatz an. Er erreichte damit erstmals seit Beginn der Bohrungen für die erste der zwei Tunnelröhren im Januar am Bayerischen Bahnhof wieder das Tageslicht.
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Zwei Wochen vor dem Erreichen der unterirdischen Station Leuschnerplatz gräbt sich Bohrer Leonie durch die Tiefe. Zwischen zehn und zwölf Tunnel-Meter hat sie täglich geschafft. Direkt unter dem Markt ist eine gigantische Halle entstanden. Der künftige Haltepunkt im City-Tunnel neben dem Alten Rathaus beeindruckt schon in der Bauphase durch seine riesigen Ausmaße.
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Zur Eröffnung der Tage des offenen City-Tunnels begrüßte Oberbürgermeister Burkhard Jung am 31. August 2007 auf der Baustelle Wilhelm-Leuschner-Platz Bahnvorstand Oliver Kraft, zahlreiche Ehrengäste aus der Politik und Wirtschaft sowie Vertreter der Medien. Mit einem "Glück auf!"gab der Leipziger OBM den Blick in die Röhre frei.
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