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Damit wird es 2009 zwei Computerspielemessen in Deutschland geben. Der BIU, lange Jahre Partner der Leipziger Games Convention, will künftig die Leitmesse der Branche in Köln unter dem Namen GAMESCom ausrichten. Er sieht dort größere Wachstumschancen für die Branche. Die Entscheidung der Leipziger Messe wollte der Branchenverband am Sonntag nicht kommentieren. "Wir werden das in der kommenden Woche in Ruhe besprechen", sagte Verbands-Sprecher Arjan Dhupia.
Als Marzin die Fortsetzung der Games Convention ankündigte, brandete in dem voll besetzten Pressesaal lauter Applaus auf. Zahlreiche junge Journalisten hatten sich auf ihren Internetseiten bereits im Vorfeld vehement für Leipzig ausgesprochen. Als Termin für die nächste GC nannte Marzin den 19. bis 23. August 2009. Damit findet die Leipziger Messe drei Wochen vor der Kölner Konkurrenz statt, die vom 9. bis 13. September öffnet. Ob es schon konkrete Zusagen von Ausstellern gebe, wollte Marzin nicht sagen. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) betonte aber, dass bereits Hotelzimmer fürs kommende Jahr reserviert seien.
Von den Fachbesuchern stimmten laut Messe 13,2 Prozent in der Umfrage gegen Leipzig, von den Privatbesuchern hätten 82,1 Prozent eine GC 2009 in Leipzig verlangt. In diesem Jahr präsentierten auf der Messe 547 Aussteller (2007: 503) rund 300 neue Spiele und Produkte aus dem Bereich der digitalen Unterhaltung. 40 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland. Die große Mehrheit habe ihre Zeile auf der Messe erreicht oder übertroffen, teilte die Messe mit. Rund 3800 Journalisten aus 48 Ländern berichteten über das bunte Spektakel.
Marzin kündigte am Sonntag zudem an, die Marke Games Convention weiter auszubauen und zu globalisieren. Bereits in knapp einem Monat findet in Singapur die zweite Auflage der GC Asia statt. "Als nächstes haben wir den nordamerikanischen Markt im Fokus", sagte Marzin.
dpa
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