Fotos, Videos und Dokumente zum Fall Michelle
Im Fall der getöteten Michelle hat die Leipziger Polizei ein Phantombild veröffentlicht. Der Unbekannte werde als Zeuge gesucht. "Eine Frau hat den Mann im Umfeld von Michelles Schule beobachtet", sagte Polizeisprecher Andreas Loepki. Dort soll er sich am Tag des Verschwindens der Achtjährigen längere Zeit aufgehalten und umgesehen haben.
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Fotos
Im Mordfall der achtjährigen Michelle aus Leipzig sind die Ermittler wahrscheinlich auf eine neue Spur gestoßen. Ein Spezialspürhund hatte die Polizeibeamten am Abend des 12. November in den Keller des Humbolt-Gymnasiums in der Möbiusstraße im Stadtteil Reudnitz geführt, sagte Polizeisprecher Andreas Loepki gegenüber LVZ-Online.
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Im Zuge der Ermittlungsarbeit durchsuchten Beamte am 6. November den Lene-Voigt-Park zwischen Reichpietschstraße und Eilenburger Straße im Leipziger Osten. Gefunden worden sei aber nichts. "Das sind Routinearbeiten, die nichts mit dem Phantombild oder den Hinweisen dazu zu tun haben", so Polizeisprecher Andreas Loepki.
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Etwa 1300 Personen haben am Donnerstag Abend an einem Trauermarsch für die in Leipzig ermordete Michelle teilgenommen. Der Zug verlief von der Grundschule von Michelle in der Martinstraße bis zu jenem Teich im Stötteritzer Wäldchen, an dem die Leiche des Kindes gefunden wurde. Dazu aufgerufen hatte die Kinderschutzgruppe (KSG) Carolin.
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Gleich drei Kundgebungen zum Fall Michelle haben am Montag die Leipziger Polizei in Atem gehalten. Organisiert von der Initiative Buntes Reudnitz demonstrierten 100 Personen auf dem Augustusplatz. Eine Kundgebung der Rechtsextremen zog 280 Teilnehmer in die Oststraße, die Gegendemonstration im Täubchenweg fand etwa 100 Teilnehmer.
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Nach der Durchsuchung der alten Friedhofsgärtnerei in der Leipziger Oststraße hat die Polizei ein Fahrrad, einen Radanhänger und einen Stuhl sichergestellt. Die Gegenstände wurden in ein Labor gebracht, um sie dort auf Fingerabdrücke und DNA-Spuren zu untersuchen. Das Gelände liegt nur wenige hundert Meter vom Fundort der Kinderleiche entfernt.
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Die Polizei sucht neue Zeugen im Fall Michelle. Wie die Beamten mitteilten, gibt es Hinweise, dass sich das Mädchen am Tag seines Verschwindens noch auf einem Spielplatz in der Holsteinstraße/Reinhold-Krüger-Straße aufgehalten haben könnte. Es gäbe Anhaltspunkte, dass sich das Mädchen am 18. August zwischen 15.45 und 16.15 Uhr dort aufgehalten hat.
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Auch an dem Teich, in dem die Michelles Leiche gefunden wurde, legen Leute Blumen nieder. Ganz in der Nähe haben die Ermittler ein Erdloch entdeckt, in dem das ermordete Michelle hätte verscharrt werden sollen. Es ist eine 1,20 Meter lange, 50 Zentimeter breite und 30 Zentimeter tiefe Stelle, an der jemand versuchte, ein Loch zu graben.
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Vier Tage nach dem Fund der Leiche der getöteten Michelle haben gut 500 Demonstranten - darunter viele Neonazis - in Leipzig härtere Strafen für Kinderschänder gefordert. Der Protestzug startete am Montagabend vor der Grundschule des getöteten Mädchens und endete in dem nahen Park, wo die Leiche der Achtjährigen gefunden worden war.
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Eine Woche nach Michelles Verschwinden beginnt in Sachsen wieder die Schule. Die Sommerferien sind zu Ende und auch in der 25. Grundschule in Anger-Crottendorf beginnt wieder der Unterricht. Kein Kind kommt am ersten Tag ohne die Begleitung eines Erwachsenen zur Schule. Vor dem Gebäude wächst ein Meer aus Kerzen, Plüschtieren und Blumen.
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Mehrere hundert Menschen haben am Abend des 23. August bei einer kirchlichen Andacht an die achtjährige Michelle erinnert. In der Trinitatiskirche im Osten Leipzigs nahe dem Wohnhaus von Michelle versammelten sich rund 350 Leipziger, darunter zahlreiche junge Menschen aus der Umgebung. Viele zündeten Kerzen an und stellten sie vor den Altar.
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Hunderte Polizeibeamte suchten nach Michelle. Eine Reiterstaffel und Spürhunde wurden eingesetzt, ein Hubschrauber war mit einer Wärmebildkamera unterwegs. Nach drei Tagen bestätigten sich die schlimmsten Befürchtungen: Das Kind war einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Die Suche nach dem Täter begann.
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